Referenteninterviews | Frau & Marke

Referenteninterviews

„Wir glauben an positiven Einfluss von Bildern für die Welt"

„Wir glauben an positiven Einfluss von Bildern für die Welt"

Ein zeitgemässes Frauenbild visualisieren heisst nicht nur Frauen in Führungspositionen zu zeigen sondern auch Bilder von einem Mann, welcher auf die Kinder aufpasst. Antje Helch, Business Development Managerin bei Getty Images im Interview.

FRAU & MARKE 2017

Mit der „Lean In Collection“  wollen Sie ein zeitgemäßes Frauenbild etablieren. Wie muss man sich dies Vorstellen, wodurch unterscheidet es sich vom „nicht-zeitgemäßen“ Frauenbild?

AH:
In unserem digitalen Zeitalter sind wir ständig von visuellen Inhalten umgeben. Daher muss sorgfältig beobachtet werden, welche Botschaften diese Bilder aussenden. Viele Motive, die uns im Alltag begegnen zeigen eine veraltete und eindimensionale Sichtweise: Männer in Führungspositionen, Frauen als dekoratives Beiwerk oder Sexualobjekte oder Mütter und Väter in klischeehaften Rollen. Obwohl wir in den letzten Jahren bereits positive Veränderungen beobachten konnten, haben wir immer noch einen weiten Weg vor uns wenn es darum geht, ein zeitgemäßes Frauenbild zu visualisieren. Deshalb hat Getty Images in Zusammenarbeit mit Sheryl Sandbergs LeanIn. Organisation vor 3 Jahren die Lean In Kollektion ins Leben gerufen. Hier können Marken und Kreativprofis auf einfache Weise Bilder finden, die ein modernes und authentisches Bild von Frauen, Mädchen und Familien vermitteln. Je häufiger wir Bilder von Frauen in Führungspositionen sehen, die ein interessantes, dynamisches Leben führen, oder von Männern, die zu Hause auf die Kinder aufpassen, desto normaler wird dieser Anblick für uns.

Wo hat das Projekt seinen Anfang und was war die Motivation oder die ausschlaggebende Kraft, dass Sie mit der Kuration einer Bilderkollektion für ein neues Frauenbild gestartet haben?

AH:
Das Creative Research Team von Getty Images beschäftigt sich seit 20 Jahren mit visuellen Trends und die Darstellung der Frauen in Werbung und Medien ist ein Thema, das dabei immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Über die Jahre konnten sie immer neue Entwicklungen und Strömungen verfolgen, die sie in Trends wie ‚Female Rising‘ und ‚Genderblend‘ manifestiert haben. Für 2017 hat das Team innerhalb seines jährlichen Trendreports mit ‚Gritty Women‘ einen neuen Frauentyp identifiziert, der tough ist und sich Konventionen widersetzt. Für eine Gritty Woman ist die Persönlichkeit und Individualität wichtiger als ihr Aussehen. Mehr Infos zu diesem Trend kann man im aktuellen Trendreport von Getty Images finden. Wir bei Getty Images glauben daran, dass Bilder die Welt positiv beeinflussen können. Deshalb wurde die Lean In Kollektion gegründet und sie wird stetig erweitert. Erst kürzlich wurde eine Partnerschaft mit MuslimGirl.com angekündigt, die helfen soll, ein positives Bild moderner Musilminnen zu zeigen. In Kooperation mit dem Women’s Sport Trust und Canon hat Getty Images außerdem das erste Stipendium für eine Sport-Fotografin ausgelobt, um junge weibliche Talente zu fördern.

Welches sind für Sie die größten oder überraschendsten Erfolge, welche mit der neuen Kollektion erreicht wurden?

AH:
Der enorme Erfolg der Kollektion an sich ist für uns überraschend gewesen. Wir hätten nicht mit der großen, sehr positiven Resonanz gerechnet. Bis heute wurden Tausende neue Motive zur Kollektion hinzugefügt und die Bilder wurden in über 72 Ländern lizenziert. Wir konnten auch einen starken Anstieg von Suchbegriffen wie ‚Frau und Führungsposition‘, ‚Frauen über 40‘ oder ‚Frau und technischer Beruf‘ auf unserer Website sehen. Das sind sehr ermutigende Entwicklungen.

Was ist Ihr persönliches Highlight beim Kongress FRAU & MARKE ?

AH:
Ich freue mich aufs Netzwerken, spannende Vorträge und den Austausch mit den Teilnehmern.

Vielen Dank für die Zeit!

„Neun von zehn Menschen lieben Schokolade, der zehnte lügt"

„Neun von zehn Menschen lieben Schokolade, der zehnte lügt"

Ronald M. Arndt, Geschäftsführer von Chocolato zeigt im Interview mit der ESB viel Humor. Dass er mit seinem Produkt Frauen verführen kann, weiss er ganz genau.

FRAU & MARKE 2017

Womit und wodurch sprechen Sie bei Chocolato ihre weibliche Kundschaft an?

RA: Nicht etwa 80%, bei Chocolato sind sogar rund 95% ihrer Gegenüber Frauen! Da wir mit Chocolato hauptsächlich Mailings für Unternehmen anbieten, sollten wir mit Frauen sehr gut auskommen. Männer spielen da eine untergeordnete Rolle. Eigentlich irre oder? Aber da auch jeder neunte von zehn Menschen Schokolade liebt (und der zehnte wahrscheinlich lügt), haben wir zumindest mit unserem Produkt großes Glück. Denn nichts verführt mehr :) Aber Spaß beiseite: wir lieben nicht nur unsere Schokolade, sondern auch gutes Design und sind für den ein oder anderen Spaß immer zu haben. Und für Beides lassen sich Frauen in der Regel schnell begeistern.

Welche Themen rund um die Zielgruppe Frau werden Sie in ihrem Vortrag bei FRAU & MARKE aufgreifen?

RA: Zunächst werde ich kurz auf unsere Zielgruppe eingehen. Anschließend stelle ich dar, worüber wir unsere Kunden im Allgemeinen erreichen. Hierfür haben wir bei Chocolato einige spannende Ansätze gefunden, auch explizit für Frauen, und experimentieren immer weiter. Frauen erfinden sich jeden Tag neu, legen Wert auf ihr Äußeres (mehr als die meisten Männer), und vor allem auf eine gewissen Art von geheimnisvoller, überraschender Andersartigkeit, die Sie vermitteln möchten. Auch wir von Chocolato möchten diese Art von Anderssein zum Ausdruck bringen. Wir wollen nicht als der abgedroschene Versender von Werbeartikeln im Markt auftreten. Vielmehr zählt bei uns das Erlebnis, der Stil und die Eleganz im Einklang mit schokoladigen Botschaften. Und auf jeden Fall wird es eine besondereÜberraschung aus dem Hause Chocolato geben, für Frauen und Männer!

Was glauben Sie von welchen anderen Vorträgen können Sie bei FRAU & MARKE besonders profitieren?

RA: Johann Miess gründete sein Unternehmen JONNY M. in meiner Heimatstadt. Da war ich zwar noch nicht im Alter um Gewichte zu stemmen, aber ich konnte seither die Entwicklung der Marke an immer mehr Standorten, bis hin zum eigenen Golfplatz, verfolgen. Ein echtes Vorbild, was er als Unternehmer auf die Beine gestellt hat. Da kann es nur spannend sein, weitere Einblicke in die Mehrmarken-Strategie zu erhalten. Und ich freue mich auf den Vortrag rund um “Germany’s Next Topmodel”. Schließlich begleitet mich das Format seit vielen Jahren, wenn meine Frau sich wieder mal die Fernbedienung zuerst geschnappt hat.

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„...das ist kein Klischee, sondern Realität..."

„...das ist kein Klischee, sondern Realität..."

Gabriele Kindl ist Managing Director bei WOMAN und spricht darüber, wie beim Shopping-Day in Österreich die Läden gestürmt werden.

FRAU & MARKE 2017

Mit dem WOMAN DAY bedienen sie ein Klischee, ist dies noch zeitgerecht?

GK:
Der WOMAN DAY ist von der Magazinmarke abgeleitet und bietet in über 5.000 Stores viele Einkaufsvorteile Das gilt natürlich nicht nur für Frauen! Alle dürfen vom WOMAN DAY profitieren, auch Kids und Männer. Wenn das Klischee Frauen & Shoppen angesprochen ist: gemäß Nielsen werden 80 % aller Kaufentscheidungen von Frauen getroffen, zu 90 % bei den Dingen des täglichen Bedarfs. Somit kein Klischee, sondern Realität.Was zeichnet die Attraktivität des WOMAN DAY aus? WOMAN sorgt gemeinsam mit den Partnern für ordentlich Trubel in Österreichs Einkaufsstraßen, Shoppingcentern und Onlineshops. Der WOMAN DAY wird immer größer und vielseitiger. Shopping mit allen Sinnen ist angesagt. Unsere Partner im Handel können einen der umsatzstärksten Tage des Jahres verbuchen. Sie alle profitieren von der umfangreichen Bewerbung und Aktivierung der Shopping-Community über alle Kanäle, verstärkt durch Social-Media-Aktionen und Promotions. So gewinnen alle: Die WOMAN LeserInnen kommen in den Genuss toller Rabatte, und unsere Partner freuen sich über den Ansturm am POS und die Neukundengewinnung.“

Welche Partner-Shops haben am WOMAN DAY besonders Erfolg?

GK:
Der Erfolg im Handel und in Webshops sorgt jährlich für Neuzugänge auf der Liste der WOMAN DAY Partner, quer durch alle Branchen. Dominierend sind natürlich die Fashion-, Kosmetik- und Schmuckbranche. Aber auch der Lebensmittelhandel, Möbel/Wohnen, Banken, die Gesundheits- und Tourismusbranche erfreuen sich an diesem umsatzstarken Tag. Seit Herbst sind nun auch österreichweit viele Shoppingcenter als Partner an Bord und freuen sich über hohe Besucherzahlen. Kräftigen Support gibt’s in WOMAN, auf WOMAN.at und am POS mit Promotions und Aktionen, wie zum Beispiel dem Fixstarter Goodie Bag, das längst Kultstatus bei der Shopping-Community hat. Außerdem wird im TV, im Hörfunk, online, outdoor und auch im Print mit einem Werbewert von insgesamt rund 600.000 Euro geworben.

Zielgruppe Frau: Wie würden Sie die Shopperinnen charakterisieren? Sind es Schnäppchenjägerinnen?


GK: Die vielen Reaktionen und Anfragen an die Redaktion zum und am WOMAN DAY zeigen uns jedes Jahr, wie viel Freude vor allem die Frauen Österreichs daran haben, alleine oder auch mit dem Partner oder Freundinnen auf Einkaufsbummel zu gehen.Das meist gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund, viele nehmen sich einen Urlaubstag, genießen das Einkaufen und profitieren, Teil der WOMAN-community zu sein.

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„Wir konzentrieren uns auf die stetig wandelnden Bedürfnisse von Frauen"

„Wir konzentrieren uns auf die stetig wandelnden Bedürfnisse von Frauen"

Nicole Hafner, Geschäftsführerin bei NeoMove, spricht über das neue Format WomanSummerLand und wie dieses Festival nur für die Bedürfnisse von Frauen geschaffen wurde.

FRAU & MARKE 2017

Zielgruppe Frau: Mit welchen Bedürfnissen erfüllen Campbesucherinnen gängige Klischees und auf welche neuen Bedürfnisse müssen Sie als Veranstalter besonders eingehen?

NH: Als Veranstalterin eines Frauenfestivals bedient meine Agentur nicht die Klischees von Campbesucherinnen, sondern wir konzentrieren uns vor allem auf die stetig wandelnden Bedürfnisse von Frauen. Neben unzähligen Kleinigkeiten, wie bspw. saubere Hygienebereiche, attraktive Angebote, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist der wichtigste Faktor für uns, der Frau eine „Bühne“ zu schaffen, in der sie zu 100% nur sie selbst ist.

Weshalb wollen Frauen bei Eventcamps, wie beim WomanSummerLand, nur unter demselben Geschlecht sein?

NH: Das WomenSummerLand bietet neben einem attraktiven, abwechslungsreichen und auf die Interessen der Frauen abgestimmten Rahmenprogramm vor allem den Frauen die Möglichkeit sich frei zu bewegen und auszuprobieren. Angebote wie bspw. ein Pole- oder Chairdance-Workshop wird von vielen Frauen in einem geschützten Raum eher wahrgenommen als im normalen Alltag. Beim WomenSummerLand können sich die Frauen entspannt zurücklegen und ausschließlich Ihren Leidenschaften folgen. Der Drang sich bereits morgens salonfähig zu machen, ist bspw. bei vielen Frauen auch nicht gegeben, da sie unter sich sind. Einer der wichtigsten Faktoren ist ein vielfältigstes Angebot zu schaffen, da Frauen Ansicht unfassbar vielfältig und individuell sind.

Wie passt das Konzept WomanSummerLand in das Angebot von NeoMove?

NH:
Das WomenSummerLand passt perfekt zu NeoMove. Wir als Sport- und Eventmarketing-Agentur verbinden mehrere Komponenten miteinander. Der sportliche Bereiche decken wir durch FUN, ACTION, HEALTH und SPORT Angebote ab und die eventtechnische Komponente durch die Darbietung von internationalen Musik-Acts. In der Aachener Zeitung war die Rede von Workshops im Bereich Pole-Dance und Stricken.

Habt ihr Angst, dass sich einige Frauen dadurch direkt in eine Ecke gedrängt fühlen, oder bedient ihr eigentlich nur die Nachfrage?

Nein Angst haben wir ganz sicherlich nicht. Alle Angebote sind freiwillig und bieten den Frauen die Möglichkeit neue Interessen zu wecken, neue Aktivitäten auszuprobieren und gemeinsam mit den anderen Besucherinnen eine tolle Zeit zu erleben. Jede Frau kann sich ihren passenden Festivaltag bereits im Vorfeld zusammenstellen und erleben. Ob alleine oder mit Ihren Freundinnen zusammen.  Beim WomenSummerLand kann Frau einfach mal Frau sein.

Wird beim Personal während der Veranstaltung auch auf das Geschlecht geachtet? Barpersonal, Securities etc.?

NH:
Selbstverständlich versuchen wir in allen Bereichen weibliches Personal einzusetzen. Wir haben rund 99% Workshopleiterinnen und das Musikprogramm ist auch durchgehend durch weibliche Frontsängerinnen geprägt. Beim Service- und Securitypersonal achten wir auf eine hohe Anzahl an weiblichen Personal, so dass bspw. die Einlasskontrollen fast ausschließlich durch Frauen geregelt wird.

Bei einem Festival welches sich um Frauen dreht, denken viele sicher im ersten Moment an einen feministischen Hintergrund. Vorträge und Diskussionen zum Thema etc. Soll das bei euch thematisiert werden?

NH: Das WomenSummerLand hat keinen feministischen Hintergrund und ist frei von politischen oder religiösen Einflüssen. Im Vordergrund steht die Vielfalt an Angeboten den Frauen näher zu bringen, die Interessen von Frauen zu bedienen und die Vielfalt zu fördern. Das Angebot ist so vielfältig, so individuell wie die Frauen sind. Im Vordergrund steht die Frau!

Im Programm bei ihrem Vortragsbeschrieb steht geschrieben, dass in „…einer Studie wurden Bedürfnissse von deutschen Frauen analysiert…“. Gerne würden wir wissen auf welche Studie Sie sich da beziehen. Können Sie mir schon heute eine kurze Antwort darauf geben?

NH:
Mit der Studie haben wir (NeoMove) vor ca. 2 Jahren angefangen. Ziel der Befragungen von rund 1.500 Frauen war es herauszufinden, welche Interessen und Leidenschaften Frauen in Ihrer Freizeit haben. Welche Themen sprechen Frauen an und über welche Themenfelder möchten Frauen mehr erfahren. Sinn und Zweck der Studie war vor allem das Konzept des WomenSummerLands zu vervollständigen und ein Frauenfestival ins Leben zu rufen, dass viele Themenfelder bedient und für die Besucherin zu einem einmaligen Ereignis macht. Für manche Frauen ist das WomenSummerLand eine Auszeit (Erholung), für Andere ein Erlebnis.

"Wir brechen bei edding mit bestehenden Konventionen"

"Wir brechen bei edding mit bestehenden Konventionen"

Im Interview mit Frederike Wasserkampf, Director Digital Business & Integration bei thjnk erzählt sie uns von ihrem neues Produkt und auf welches Projekt sie besonders stolz ist.

FRAU & MARKE 2016

1. Mit edding L.A.Q.U.E.® produziert edding erstmals ein völlig neues Produkt – Nagellack. Wie gelang Ihnen die Markenübertragung auf ein komplett neues Produkt und was waren die größten Herausforderungen?
Frederike Wasserkampf.: "Mit edding L.A.Q.U.E.® überträgt die weltbekannte Marke edding ihre Markenwerte auf ein neues Produkt für die Beauty-Sparte. edding steht für Stärke, Bodenständigkeit, extreme Haltbarkeit, ein großes Farbsortiment und absolute Zuverlässigkeit. Eine nach außen hin eher männliche Marke. Die Nagellack-Welt des Wettbewerbs ist in der Kommunikation eher schick, girly und für Fashionistas gedacht. Wir brechen bei edding mit bestehenden Konventionen. Frauen fühlen sich durch Nagellack eher eingeschränkt, da immer die Angst vor Tippern oder abblättern des Lackes besteht. Das Gefühl hat man mit edding nicht. Mit edding L.A.Q.U.E. trifft auf diese Welt ein Produkt, welches für die moderne Weiblichkeit steht. Für Kraft, permanente Resistenz, Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit. Es ist der erste Nagellack der anders ist – schon aus der Marke heraus. Man fühlt sich damit wohl."   
2. thjnk kann ein namenhaftes Portfolio vorweisen. Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz und warum? 
Frederike Wasserkampf.:  "thjnk hat viele Projekte, die uns Mitarbeiter stolz machen. Neben der Projekteinführung von edding L.A.Q.U.E. bin ich in  2015 stolz auf das Projekt Audi Mission to the Moon – wo wir gemeinsam mit Audi das Team rund um die "Part-Time Scientists" bei ihrer Teilnahme am Google Lunar XPRIZE unterstützen. Um den Google Lunar XPRIZE zu gewinnen, muss ein Team ein automatisiertes Fahrzeug (Rover) auf den Mond bringen, dort mindestens einen halben Kilometer zurücklegen und hochaufgelöste Bilder und Videos zur Erde senden."    
3. Sie sind Referent bei FRAU & MARKE am 21. April 2016. Was erwarten Sie sich vom Kongress und auf was können sich die Teilnehmer freuen? 
Frederike Wasserkampf.:  "Der Kongress wird uns viele Einblicke in die Strategien & Mechaniken unterschiedlicher Unternehmen bieten. Ich erhoffe mir einen Austausch unter Fachleuten, der alle dazu bringt unser Verständnis von Markt und Zielgruppe noch weiter zu stärken und unsere Blickwinkel zu erweitern. Die Teilnehmer können sich auf einen kurzen Einblick in die Welt von edding freuen – und vielleicht selber mit einem Lack nach Hause gehen."

Vielen Dank für das Interview!

"Von Frauen für Frauen"

"Von Frauen für Frauen"

Im Interview mit Monika Fiedler, Geschäftsführerin bei fiedler concepts reden wir über exklusive Sportcamps für Frauen und Gender Marketing.

FRAU & MARKE 2016

Mit den „Womens Camps“ organisieren Sie Sportcamps exklusiv für Frauen. Auf was kommt es bei „Women-only“ Events an? 
Monika Fiedler: "Frauen legen bei einer Reise und einem Camp sehr viel Wert auf Details -  deshalb steht für uns die genaue Planung und Vorbereitung an erster Stelle. Dies beginnt bei der Auswahl der Guides -  die mit großem Verständnis das Selbstbewusstsein der Frauen stärken und auf die kleinen und großen Zweifel eingehen. Frauen neigen nämlich dazu, sich eher zu unterschätzen, als mit Vertrauen an die Sache und neue Sportarten heranzugehen. Auch die Wahl des Partnerhotels ist von großer Bedeutung: es müssen alle Seiten die Chancen und Möglichkeiten eines solchen Camps erkennen. Fühlen Frauen sich rundum betreut und aufgehoben, kommen sie gerne wieder und sind letztendlich auch die Entscheider in der Familie, wenn es um Urlaubsplanung und -ausstattung geht:  diesen Mehrwert erkennen unsere Partner - sowohl Regionen, Hotels als auch Sponsoren. Der dritte entscheidende Baustein ist in unseren Augen der Ansatz „von Frauen für Frauen“: bei allen Camps überlegen wir uns, was wäre uns aus Teilnehmerinnen Sicht wichtig, welche „Goodies“ schätzen Frauen besonders? Dies beginnt beim persönlichen Anschreiben, durchzieht die komplette Kommunikation (stets persönlich, mit schneller Reaktionszeit auf Anfragen) und endet beim liebevoll dekorierten Goody Bag im Hotelzimmer.

Wie schätzen Sie die Entwicklung ein? Sprechen Unternehmen vermehrt Frauen & Männer gezielt getrennt an? 
Monika Fiedler: "Gender Marketing hat auf internationaler Ebene längst Einzug gehalten - für den deutschsprachigen Raum gibt es in meinen Augen starken Nachholbedarf.  In der Bike Industrie gehen beispielsweise diverse große Radmarken, die internationalen Ursprung haben, mit Vorbild voran: GIANT hat ihrer Frauenlinie einen eigenen Namen gegeben -  LIV, die sich in Form und Farbgebung maßgeblich von den Männermodellen unterscheiden. Frauen möchten sehr wohl ihr technisches Knowhow in der jeweiligen Sportart erweitern, wollen und müssen jedoch anders abgeholt werden, als Männer. Auch im Bereich Business & Coaching sehen wir große Chancen in einer gender-orientierten Ansprache. Egal, ob es um Motivation, Persönlichkeitsentwicklung oder Weiterbildung im Bereich Führung geht -  sind Frauen unter sich, entstehen teamfördernde Impulse und lösungsorientierte Ansätze. Diese Momente wollen wir zukünftig stärker nutzen und ausbauen und werden im Oktober bereits ein eigenes Women’s Business Camp in Südtirol anbieten."   

"Sie sind als Referentin zu Gast bei FRAU & MARKE am 21. April 2016. Was erwarten Sie sich vom Kongress und auf was können sich die Teilnehmer freuen? 
Monika Fiedler: Der Kongress ist für mich eine tolle Ergänzung zu den Bemühungen und Visionen, die wir seit Jahren verfolgen. Ich erwarte mir Impulse für meine eigene Tätigkeit, tolles Networking mit anderen Marken und Verantwortlichen in Sachen Frauenansprache. Die Teilnehmer können sich auf viele interessante Vorträge mit Emotionen freuen: wir werden bei unserem Camp Vortrag in jedem Fall Photos und Bewegtbilder sprechen lassen!"

Vielen Dank für das Interview!